Depression

 

Die Postpartale Depression ( Depression nach der Geburt)

Sie tritt einigermaßen häufig auf: ca 27 % der Frauen machen diese Erfahrung. Sie tritt nicht im Wochenbett auf, sondern ab ca. 6 Wochen nach der Geburt bis zu einem Jahr danach. Das wird häufig übersehen und bleibt daher meist unbehandelt, was den Müttern das Leben unnötig schwer macht.

Folgende Anzeichen sind typisch für eine Depression:

" Ich bin so müde und kann dennoch nicht schlafen..."

" Ich bin wohl schuld, dass mein Baby so unruhig ist.."

"Häufig vergesse ich was ich tun wollte.."

" Ich habe Angst mein Baby zu verletzen.."

"Eigentlich glaube ich nicht, dass ich das schaffe.."

" Es ist doch alles traurig.."

" Obwohl mein Baby so lieb ist, fühle ich mich immer schlecht.."

""Oft bin ich so aktiv, dass ich gar nicht zu arbeiten aufhören kann.."

" Alles wird mir zuviel.."

" Nichts macht mir Freude.."

Auch körperliche Symptome können auf eine Depression hinweisen:

Herzrasen und Herzschmerzen, sich abwechselnde Hitze- und Kältegefühle, Schwindel,  Zittern

Aber vielleicht erwischen sie sich dabei:

Zwangsgedanken zu haben (z.B. Es kann ja sein, dass ich mein Baby verletze) oder  Vermeidungsgedanken (z.B. ich gehe nicht mehr aus dem Haus, weil mein Baby sicherlich schreien wird)

Diese Gedanken machen natürlich Angst, da sie für die Frau und alle, denen sie davon erzählt, fremd sind. Erleben sie einige dieser Gefühle immer wieder über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen, deutet das auf eine Depression hin, bei der eine Behandlung nötig sein kann.

Was kann ich für Sie tun?

In einem Gespräch können Sie mir Ihre Ängste und Sorgen mitteilen. Ich komme zu Ihnen nach Hause und kann Sie in dieser schwierigen Zeit begleiten und unterstützen.

Die Betreuung dauert so lange Sie mich brauchen und kostet € 120,- pro Stunde.

Buchtipp: Mutterglück und Tränen von Petra Nispel (Herder Spektrum Verlag)

 

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