ambulante Geburt

 

Was ist die ambulante Geburt?

Sie entbinden im Spital und gehen in den ersten 24 Stunden nach der Geburt nach Hause und ich betreue Sie In den ersten Wochen danach kostenlos zu Hause.

Bei der vorzeitigen Entlassung bleiben Sie ein bis drei Tage im Spital und können dann meine Betreuung innerhalb der ersten acht Wochen nach der Geburt in Anspruch nehmen.

Zitate von Erstgebärenden: 

"Viele haben mir gesagt, ich sei verrückt, so früh nach der Geburt nach Hause zu gehen. Aber es war die beste Entscheidung! Ich konnte schlafen, wann ich wollte, essen, wann ich wollte und in Ruhe auf MEINE Toilette gehen. Auch die ganze Zeit mit dem Baby zusammen sein - es war wunderschön. Ich habe meine Entscheidung keine Minute bereut."

"Im Spital kommt alle zehn Minuten irgendwer ins Zimmer. Man hat überhaupt keine Ruhe."

"Zu Hause habe ich alle meine Lieben um mich, ich habe mich nie allein gefühlt."

"Bei Unsicherheiten mit dem Baby, konnte ich jederzeit mit meiner Hebamme sprechen."

Für eine ambulante Geburt muss das Umfeld stimmen - alleine können Sie das nicht machen!

Ruhe zu Hause 

Betreuungsperson, die sich ums leibliche Wohl kümmert 
(Versorgung mit Mahlzeiten, Bett machen, Haushalt führen) 

wenig Besuche

nach den Bedürfnissen des Kindes leben

was Sie für zu Hause brauchen

was Sie für die Klinik brauchen

Informationsveranstaltungen im Geburtshaus Nussdorf (Angebote)

 

Was kann ich für Sie tun?

Betreuung in der ersten Woche täglich je 1 Stunde pro Tag, in der zweiten Woche nach Bedarf

Wochenbettbetreuung (Kontrolle der Rückbildung der Gebärmutter, 
Beobachtung der Blutungen, Ratschläge und Unterstützung zum Wohlbefinden der Mutter, 
Kontrolle und Pflege der Dammnaht, Hilfe bei Hämorrhoiden, Tipps bei Nachwehen und Schmerzen)

Hilfe beim Stillen (Anlegetechniken zeigen, Milchproduktion anregen, Abtasten der Brust,
Brustwarzenpflege, frühzeitiges Erkennen eines Milchstaus, Hilfe bei Milchstau oder 
Brustdrüsenentzündung)

Befinden des Babys (Bauchnabelpflege, Kontrolle  der Gelbsucht, Gewichtskontrolle, 
reichliche Nahrungszufuhr, Kontrolle der Ausscheidungen: Muttermilchstuhl, Ziegelsteinharn, 
Tipps zur Neugeborenenpflege)

Mutter-Kind-Pass (Vitamin K-Gabe für das Baby, Fersenstich für PKU-Test, 
Gewichtskontrolle des Kindes)

bei Regelwidrigkeiten beim Baby in den ersten Tagen erfolgt sofort Zusammenarbeit 
mit ausgewählten Intensivkinderärzten, die Hausbesuche machen

Durch den Kassenvertrag ist die Betreuung durch die Krankenkasse abgedeckt 
und kostet die jungen Eltern nichts.

Zum Abschluss der Betreuung gibt es ein Schlussgespräch:

Verlauf der nächsten Monate

erstes Bad vom Baby mit Massage

Wie pflege ich es richtig?

Was tun bei Problemen mit dem Stillen?

Was kann die junge Mutter für sich tun?

Verhütung und Sexualität

Beckenbodentraining

Stillen - wie lange? Zufüttern - was und ab wann?

Information über alle Mutter-Kind- und Stillgruppen

Postpartale Depression

Wachstumsschübe beim Baby

 

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